Welche Dolmetschart eignet sich für welchen Anlass?

Konsekutivdolmetschen

 

Beim so genannten Konsekutivmodus merkt sich die Dolmetscherin, was gesagt wird, und wiederholt es dann in der jeweils benötigten Sprache. Je nachdem, wie lang die Passagen sind, die sie sich merken muss, macht sie sich als Gedächtnisstütze Notizen. Da das Publikum bis zur Übersetzung der Rede folgen muss, ohne etwas zu verstehen, empfiehlt es sich, die Redeabschnitte nicht länger als 10 Minuten zu wählen. Dieser Modus ist mit vergleichsweise geringem technischen Aufwand verbunden: Nötig sind nur ein Block, ein Stift, das Gedächtnis der Dolmetscherin und gegebenenfalls ein Mikrofon.

Simultandolmetschen

 

Das Simultandolmetschen, gerne auch als Königsdisziplin des Dolmetschens bezeichnet, stellt besonders hohe Anforderungen an die kognitiven Fähigkeiten der Dolmetscherin. Sie überträgt das Gesagte fast zeitgleich mit dem Redner in die benötigte Sprache; das Publikum folgt der Verdolmetschung über Kopfhörer. 

Um eine qualitativ hochwertige Verdolmetschung zu gewährleisten, arbeiten Dolmetscher hier immer im Team und wechseln sich nach spätestens 30 Minuten ab. So beugen sie geistigen Ermüdungserscheinungen vor. Der Vorteil dieses Modus liegt auf der Hand: Es entstehen durch die Verdolmetschung keine Verzögerungen, und das Publikum kann dem Gesagten jederzeit direkt folgen. 

 

Technische Voraussetzungen

 

Zu Simultanverdolmetschungen gehört auch das entsprechende Equipment: Bei Führungen oder Aktivitäten im Freien Personenführungsanlagen, bei Konferenzen z. B. Dolmetschkabinen, Empfänger und Kopfhörer für das Publikum und ein Techniker, der dafür sorgt, dass Bühne, Dolmetschkabine und Publikum störungsfrei verbunden sind. Eine gute technische Planung ist notwendig, damit Ihre Veranstaltung reibungslos und vielsprachig über die Bühne gehen kann. Gerne berate ich Sie bei der Wahl der geeigneten technischen Lösungen.